Fusionsbiopsie

Foto: Georg WendtFusions-Biopsie ist Innovation pur!

Der Radiologe markiert zunächst auf den MRT-Bildern der Prostata krebsverdächtige Areale. Diese Bilder werden mit hochauflösenden Live-Ultraschallbildern überlagert und in einem 3D-Modell am Bildschirm angezeigt. Bei der Stanzbiopsie können wir dann zielgerichtet die suspekten Herde in Echtzeit ansteuern und exakt dort die Proben entnehmen.

Tastuntersuchung oder PSA-Tests liefern lediglich Hinweise auf eine Krebserkrankung der Prostata.
Nur eine Gewebeprobe kann bösartige Krebszellen eindeutig nachweisen. Leider treffen herkömmliche Stanzbiopsien oftmals nicht exakt die erkrankten Areale. Dann sind weitere unangenehme Kontrollbiopsien nötig. Vor allem jedoch verlieren wir wertvolle Zeit, einen möglicherweise bösartigen Tumor noch im frühen Stadium zu erkennen.

Dank der neuen Fusions-Technik können wir die Gewebeprobe sehr präzise platzieren, die Trefferwahrscheinlichkeit ist dadurch signifikant höher. Das bedeutet: Wir können frühzeitig mit einer adäquaten Therapie beginnen – ein elemanter Zeitgewinn für den Erfolg der Behandlung.